Forschungsarbeit LibreOffice

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Forschungsarbeit LibreOffice

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen eines Projektseminars des Masters Buchwissenschaft an der
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg forschen wir in
Kooperation mit externen Partnern an alternativen Softwarelösungen im
Publishing Bereich.

Gerade in der Schriftmedienbranche sollten die Vielfalt von Akteuren und
ein breites Spektrum an Stimmen selbstverständlich sein. Dennoch bedeuten
hohe Softwarekosten erhebliche Hürden und Einschränkungen für kleinere
Verlage und Self-Publisher. Open-Source Lösungen, wie LibreOffice, bieten
durch ihre finanziellen Vorteile, aber auch durch z.B. die Speicherung in
offenen Dateiformaten, Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe
unabhängig von monetären Ressourcen. Die Zusammenarbeit von LibreOffice
mit internationalen Unternehmen und Regierungsinstitutionen zeigt
deutlich, dass der Einsatz von LibreOffice praktikabel ist und auch für
die Schriftmedienbranche große Vorteile bieten kann.

Neben den von LibreOffice zur Verfügung gestellten Features zur
Textverarbeitung etc., wäre es von Vorteil, wenn ein Alternativprogramm
für Verlage folgende Features aufweisen könnte:

1. Die Speicherung von Zusatzinformationen (z.B. Metadaten, zusätzliche
Informationen zu Begriffen, Daten, Personen etc.), die nicht im Dokument
angezeigt werden, im XML-Format und die Option diese ohne Störung wieder
auszulesen. (z.B. durch Bestandteil der Programmiersprache/Schnittstelle)

2. Die Bindung von Daten an externe Datenquellen, sodass Datenänderungen
an der Quelle automatisch im Dokument übernommen werden können. Da in
Verlagen in der Regel viele verschiedene Menschen ein Dokument bearbeiten
und nicht alle Benutzer Kenntnisse im Programmieren aufweisen, wäre es
hilfreich, XML-Daten möglichst benutzerfreundlich eingeben, auslesen und
verändern zu können.

3. Möglichkeiten, die Strukturelemente eines Textes durch z.B. DTD oder
XSD anzuzeigen und so zu verändern, dass die Programmierschnittstellen zu
anderen Programmen geschaffen werden können und eine Transformation in
andere Programmiersprachen möglich ist.

Daher nun unsere Frage an Sie. Gibt es bereits bestehende Möglichkeiten
oder Pläne in LibreOffice die drei genannten Features umzusetzen? Könnten
Sie sich generell vorstellen, dass eine Entwicklung in diese Richtung für
Sie Sinn machen könnte und welchen Bedingungen würde diese unterliegen?

Wir möchten uns im Voraus ganz herzlich für Ihre Zeit und Hilfe bedanken!
Es würde uns sehr freuen, wenn Sie sich die Zeit nehmen würden auf unsere
Fragen einzugehen, um zu zeigen, wie ein quelloffenes Office-Paket auch in
der Publishing Industrie eine Alternative zu kommerziellen Unternehmen
darstellen kann.

Herzliche Grüße im Namen des gesamten Projektteams,
Barbara Blum



--
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Regina Henschel Regina Henschel
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Re: Forschungsarbeit LibreOffice

Sehr geehrte Frau Blum,

hier einige Informationen zu Ihrem Punkt 1 "Speicherung von
Zusatzinformationen".

Wie Sie wissen, speichert LibreOffice im OpenDocument Format. Dieses
bietet sehr viele Möglichkeiten Meta-Informationen zu speichern, siehe
Spezifikation Part 1, Abschnitt 4 "Metadata" und die Verweise darin.
https://www.oasis-open.org/standards#opendocumentv1.2

In LibreOffice werden einige der Daten automatisch erzeugt, z.B. die
Seitenanzahl. Andere Informationen kann der Autor selbst in vorgegebene
Felder eintragen. Solche finden Sie im laufenden Programm (deutsche
Oberfläche) im Menü Extras, Punkt Optionen, Abschnitt LibreOffice,
Unterpunkt "Benutzerdaten", sowie dokumentbezogen im Menü "Datei", Punkt
"Eigenschaften" oder "Dokumenteigenschaften". Dort gibt es zum einen die
vordefinierten Felder im Tab "Beschreibung". Aber zusätzlich gibt es im
Tab "Benutzerdefinierte Eigenschaften" die Möglichkeit, eigene
Bezeichner/Wert -Paare als Metadaten zu definieren.

Solche Metadaten werden nicht direkt im Dokument angezeigt, können aber
als sogenannte Feldbefehle bei Bedarf im Dokument eingefügt und
angezeigt werden.

Da das OpenDocument Format ein XML-Format ist, können sämtliche im
Dokument gespeicherten Informationen mit XML-Parsern erreicht werden.

Wenn Sie LibreOffice benutzen und eine Textdatei abspeichern, wird in
der Voreinstellung die Dateiendung .odt benutzt. Die erzeugte Datei ist
eigentlich ein zip-Container. Sie können die Endung in .zip umbenennen
und dann die Datei entpacken und so selbst einen Eindruck über die dort
in der Voreinstellung gespeicherten Daten gewinnen.

Bei den anderen beiden Ihrer Punkte ist zu erwähnen, dass LibreOffice
als Frontend zu Datenbanken benutzt werden kann und dass es eine API
besitzt, die über unterschiedlichste Programmiersprachen benutzt werden
kann.

Darüber hinaus bestehen je nach Betriebssystem unterschiedliche
Möglichkeiten, Dokumente mit externen Datenquellen zu verlinken. Dazu
gehören beispielsweise für Windows DDE und OLE.

Außerdem besteht für Texte die Möglichkeit diese in separaten
Teildateien zu speichern und so zusammenzuführen, dass Änderungen an den
Teildateien automatisch im Gesamtdokument übernommen werden.

Um genauere Informationen zu erhalten, müssten die Anforderungen genauer
spezifiziert werden. Dann wäre auch die internationale Mailingliste
besser geeignet als die deutsche Liste.

Mit freundlichen Grüßen
Regina Henschel


[hidden email] schrieb:

> Sehr geehrte Damen und Herren,
>
> im Rahmen eines Projektseminars des Masters Buchwissenschaft an der
> Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg forschen wir in
> Kooperation mit externen Partnern an alternativen Softwarelösungen im
> Publishing Bereich.
>
> Gerade in der Schriftmedienbranche sollten die Vielfalt von Akteuren und
> ein breites Spektrum an Stimmen selbstverständlich sein. Dennoch bedeuten
> hohe Softwarekosten erhebliche Hürden und Einschränkungen für kleinere
> Verlage und Self-Publisher. Open-Source Lösungen, wie LibreOffice, bieten
> durch ihre finanziellen Vorteile, aber auch durch z.B. die Speicherung in
> offenen Dateiformaten, Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe
> unabhängig von monetären Ressourcen. Die Zusammenarbeit von LibreOffice
> mit internationalen Unternehmen und Regierungsinstitutionen zeigt
> deutlich, dass der Einsatz von LibreOffice praktikabel ist und auch für
> die Schriftmedienbranche große Vorteile bieten kann.
>
> Neben den von LibreOffice zur Verfügung gestellten Features zur
> Textverarbeitung etc., wäre es von Vorteil, wenn ein Alternativprogramm
> für Verlage folgende Features aufweisen könnte:
>
> 1. Die Speicherung von Zusatzinformationen (z.B. Metadaten, zusätzliche
> Informationen zu Begriffen, Daten, Personen etc.), die nicht im Dokument
> angezeigt werden, im XML-Format und die Option diese ohne Störung wieder
> auszulesen. (z.B. durch Bestandteil der Programmiersprache/Schnittstelle)
>
> 2. Die Bindung von Daten an externe Datenquellen, sodass Datenänderungen
> an der Quelle automatisch im Dokument übernommen werden können. Da in
> Verlagen in der Regel viele verschiedene Menschen ein Dokument bearbeiten
> und nicht alle Benutzer Kenntnisse im Programmieren aufweisen, wäre es
> hilfreich, XML-Daten möglichst benutzerfreundlich eingeben, auslesen und
> verändern zu können.
>
> 3. Möglichkeiten, die Strukturelemente eines Textes durch z.B. DTD oder
> XSD anzuzeigen und so zu verändern, dass die Programmierschnittstellen zu
> anderen Programmen geschaffen werden können und eine Transformation in
> andere Programmiersprachen möglich ist.
>
> Daher nun unsere Frage an Sie. Gibt es bereits bestehende Möglichkeiten
> oder Pläne in LibreOffice die drei genannten Features umzusetzen? Könnten
> Sie sich generell vorstellen, dass eine Entwicklung in diese Richtung für
> Sie Sinn machen könnte und welchen Bedingungen würde diese unterliegen?
>
> Wir möchten uns im Voraus ganz herzlich für Ihre Zeit und Hilfe bedanken!
> Es würde uns sehr freuen, wenn Sie sich die Zeit nehmen würden auf unsere
> Fragen einzugehen, um zu zeigen, wie ein quelloffenes Office-Paket auch in
> der Publishing Industrie eine Alternative zu kommerziellen Unternehmen
> darstellen kann.
>
> Herzliche Grüße im Namen des gesamten Projektteams,
> Barbara Blum
>
>
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barbara.blum barbara.blum
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Re: Forschungsarbeit LibreOffice

In reply to this post by barbara.blum
Liebe Libre Community,
sehr geehrte Frau Henschel,

vielen Dank für ihre schnelle und ausführliche Antwort, die uns sehr
weitergeholfen hat.

Wir haben nur noch eine letzte Frage:

Kann man in LibreOffice die Dokumentstruktur (DTD, XSD) verbinden und
dann XML-Knoten im Text anzeigen lassen?

Wir würden und wirklich sehr freuen, wenn Sie uns diese letzte Frage
noch beantworten könnten und bedanken uns schon sehr herzlich für Ihre
Mühen!


Vielen Dank und herzliche Grüße im Namen des gesamten Projektteams,
Barbara Blum





Am 2017-03-03 12:50, schrieb [hidden email]:

> Sehr geehrte Damen und Herren,
>
> im Rahmen eines Projektseminars des Masters Buchwissenschaft an der
> Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg forschen wir in
> Kooperation mit externen Partnern an alternativen Softwarelösungen im
> Publishing Bereich.
>
> Gerade in der Schriftmedienbranche sollten die Vielfalt von Akteuren
> und
> ein breites Spektrum an Stimmen selbstverständlich sein. Dennoch
> bedeuten
> hohe Softwarekosten erhebliche Hürden und Einschränkungen für kleinere
> Verlage und Self-Publisher. Open-Source Lösungen, wie LibreOffice,
> bieten
> durch ihre finanziellen Vorteile, aber auch durch z.B. die Speicherung
> in
> offenen Dateiformaten, Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe
> unabhängig von monetären Ressourcen. Die Zusammenarbeit von LibreOffice
> mit internationalen Unternehmen und Regierungsinstitutionen zeigt
> deutlich, dass der Einsatz von LibreOffice praktikabel ist und auch für
> die Schriftmedienbranche große Vorteile bieten kann.
>
> Neben den von LibreOffice zur Verfügung gestellten Features zur
> Textverarbeitung etc., wäre es von Vorteil, wenn ein Alternativprogramm
> für Verlage folgende Features aufweisen könnte:
>
> 1. Die Speicherung von Zusatzinformationen (z.B. Metadaten, zusätzliche
> Informationen zu Begriffen, Daten, Personen etc.), die nicht im
> Dokument
> angezeigt werden, im XML-Format und die Option diese ohne Störung
> wieder
> auszulesen. (z.B. durch Bestandteil der
> Programmiersprache/Schnittstelle)
>
> 2. Die Bindung von Daten an externe Datenquellen, sodass
> Datenänderungen
> an der Quelle automatisch im Dokument übernommen werden können. Da in
> Verlagen in der Regel viele verschiedene Menschen ein Dokument
> bearbeiten
> und nicht alle Benutzer Kenntnisse im Programmieren aufweisen, wäre es
> hilfreich, XML-Daten möglichst benutzerfreundlich eingeben, auslesen
> und
> verändern zu können.
>
> 3. Möglichkeiten, die Strukturelemente eines Textes durch z.B. DTD oder
> XSD anzuzeigen und so zu verändern, dass die Programmierschnittstellen
> zu
> anderen Programmen geschaffen werden können und eine Transformation in
> andere Programmiersprachen möglich ist.
>
> Daher nun unsere Frage an Sie. Gibt es bereits bestehende Möglichkeiten
> oder Pläne in LibreOffice die drei genannten Features umzusetzen?
> Könnten
> Sie sich generell vorstellen, dass eine Entwicklung in diese Richtung
> für
> Sie Sinn machen könnte und welchen Bedingungen würde diese unterliegen?
>
> Wir möchten uns im Voraus ganz herzlich für Ihre Zeit und Hilfe
> bedanken!
> Es würde uns sehr freuen, wenn Sie sich die Zeit nehmen würden auf
> unsere
> Fragen einzugehen, um zu zeigen, wie ein quelloffenes Office-Paket auch
> in
> der Publishing Industrie eine Alternative zu kommerziellen Unternehmen
> darstellen kann.
>
> Herzliche Grüße im Namen des gesamten Projektteams,
> Barbara Blum



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Regina Henschel Regina Henschel
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Re: Forschungsarbeit LibreOffice

Sehr geehrte Frau Blum,

ich verstehe Ihre Frage nicht. Können Sie bitte ein Beispiel geben, was
Sie erreichen möchten?

Mit freundlichen Grüßen
Regina Henschel

Blum, Barbara schrieb:

> Liebe Libre Community,
> sehr geehrte Frau Henschel,
>
> vielen Dank für ihre schnelle und ausführliche Antwort, die uns sehr
> weitergeholfen hat.
>
> Wir haben nur noch eine letzte Frage:
>
> Kann man in LibreOffice die Dokumentstruktur (DTD, XSD) verbinden und
> dann XML-Knoten im Text anzeigen lassen?
>
> Wir würden und wirklich sehr freuen, wenn Sie uns diese letzte Frage
> noch beantworten könnten und bedanken uns schon sehr herzlich für Ihre
> Mühen!
>
>
> Vielen Dank und herzliche Grüße im Namen des gesamten Projektteams,
> Barbara Blum
>

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barbara.blum barbara.blum
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Re: Forschungsarbeit LibreOffice

Sehr geehrte Frau Henschel,

ich füge Ihnen als Beispiel den Screenshot eines externen Partners
(Reisebuch-Verlag) bei. Dieser arbeitet mit MS Word 2003 und der Custom
XML-Funktion, wodurch durch "Semantic Tagging", also semantische
Auszeichnungen, bestimmte Inhalte mit der Dokumentstruktur ausgezeichnet
und diese angezeigt wird. (Am rechten Rand wird die XML-Struktur in
einem Dialogfeld eingeblendet.)

Unsere Frage ist, ob es in LibreOffice eine solche Funktion (auch wenn
diese anders aussieht) bereits gibt, oder Entwicklungen in diese
Richtung geplant sind.

Ich hoffe, dadurch wird klarer, was wir meinen.
Vielen Dank für Ihre rasche Rückmeldung.


Mit freundlichen Grüßen
Barbara Blum




Am 2017-03-24 12:13, schrieb Regina Henschel:

> Sehr geehrte Frau Blum,
>
> ich verstehe Ihre Frage nicht. Können Sie bitte ein Beispiel geben,
> was Sie erreichen möchten?
>
> Mit freundlichen Grüßen
> Regina Henschel
>
> Blum, Barbara schrieb:
>> Liebe Libre Community,
>> sehr geehrte Frau Henschel,
>>
>> vielen Dank für ihre schnelle und ausführliche Antwort, die uns sehr
>> weitergeholfen hat.
>>
>> Wir haben nur noch eine letzte Frage:
>>
>> Kann man in LibreOffice die Dokumentstruktur (DTD, XSD) verbinden und
>> dann XML-Knoten im Text anzeigen lassen?
>>
>> Wir würden und wirklich sehr freuen, wenn Sie uns diese letzte Frage
>> noch beantworten könnten und bedanken uns schon sehr herzlich für Ihre
>> Mühen!
>>
>>
>> Vielen Dank und herzliche Grüße im Namen des gesamten Projektteams,
>> Barbara Blum
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Detlef Wiese Detlef Wiese
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Re: Forschungsarbeit LibreOffice

Moin,

ich klinke mich mal ein, weil Regina noch nicht geantwortet hat:

E-Mail-Anhänge sind in dieser Liste leider nicht zugelassen. Bilder,
PDFs etc bitte bei einem Filehoster oder in einer Cloud hochladen und
die Dateiadresse hier in einer Mail angeben.

Wer helfen möchte, kann sich die Datei dann ansehen und seinen Kommentar
hier posten.


  Am 03.04.2017 um 09:23 schrieb Blum, Barbara:

> Sehr geehrte Frau Henschel,
>
> ich füge Ihnen als Beispiel den Screenshot eines externen Partners
> (Reisebuch-Verlag) bei. Dieser arbeitet mit MS Word 2003 und der
> Custom XML-Funktion, wodurch durch "Semantic Tagging", also
> semantische Auszeichnungen, bestimmte Inhalte mit der
> Dokumentstruktur ausgezeichnet und diese angezeigt wird. (Am rechten
>  Rand wird die XML-Struktur in einem Dialogfeld eingeblendet.)
>
> Unsere Frage ist, ob es in LibreOffice eine solche Funktion (auch
> wenn diese anders aussieht) bereits gibt, oder Entwicklungen in
> diese Richtung geplant sind.
>
> Ich hoffe, dadurch wird klarer, was wir meinen. Vielen Dank für Ihre
>  rasche Rückmeldung.
>
>
> Mit freundlichen Grüßen Barbara Blum
>
...


Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wiese

--
"In der Theorie weicht die Praxis meist weniger
von der Theorie ab als in der Praxis"
Dipl.-Ing. D. Kruse (PHWT/OL)

--
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Dennis Roczek Dennis Roczek
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Re: Forschungsarbeit LibreOffice

-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----
Hash: SHA256

Hallo *,

Ohne den Screenshot zu haben, hört sich das ein bisschen an wie:

[Bug 34002]   EDITING - Add Reveal Codes feature like there is in
WordPerfect.
https://bugs.documentfoundation.org/show_bug.cgi?id=34002

Gruß

Dennis

On 03.04.2017 16:28, Detlef Wiese wrote:
> Moin,
>
> ich klinke mich mal ein, weil Regina noch nicht geantwortet hat:
>
> E-Mail-Anhänge sind in dieser Liste leider nicht zugelassen. Bilder,
> PDFs etc bitte bei einem Filehoster oder in einer Cloud hochladen und
> die Dateiadresse hier in einer Mail angeben.
>
> Wer helfen möchte, kann sich die Datei dann ansehen und seinen Komment
ar

> hier posten.
>
>
>  Am 03.04.2017 um 09:23 schrieb Blum, Barbara:
>
>> Sehr geehrte Frau Henschel,
>>
>> ich füge Ihnen als Beispiel den Screenshot eines externen Partners
>> (Reisebuch-Verlag) bei. Dieser arbeitet mit MS Word 2003 und der
>> Custom XML-Funktion, wodurch durch "Semantic Tagging", also
>> semantische Auszeichnungen, bestimmte Inhalte mit der
>> Dokumentstruktur ausgezeichnet und diese angezeigt wird. (Am rechten
>>  Rand wird die XML-Struktur in einem Dialogfeld eingeblendet.)
>>
>> Unsere Frage ist, ob es in LibreOffice eine solche Funktion (auch
>> wenn diese anders aussieht) bereits gibt, oder Entwicklungen in
>> diese Richtung geplant sind.
>>
>> Ich hoffe, dadurch wird klarer, was wir meinen. Vielen Dank für Ihre
>>  rasche Rückmeldung.
>>
>>
>> Mit freundlichen Grüßen Barbara Blum
>>
> ...
>
>
> Mit freundlichen Grüßen
> Detlef Wiese
>
> --
> "In der Theorie weicht die Praxis meist weniger
> von der Theorie ab als in der Praxis"
> Dipl.-Ing. D. Kruse (PHWT/OL)
>
-----BEGIN PGP SIGNATURE-----
Version: GnuPG v2
Comment: Using GnuPG with Thunderbird - http://www.enigmail.net/

iQIcBAEBCAAGBQJY4nqfAAoJEM4+Qf3OKrbZNIsQAMc5JF4k4j49v5Nmbdem/QlT
DRaV7ob1jc+HVlNT3ZWR9d8fMqHpmCwEmcJCNHSKjrsIcEdvmXixxZR23FX2az7G
BwO45ajcPpXRX3HlNXQeLDTmF5EPJUSzHY9ZZVylWGSagtFMzoDYz2oODDkDQ1pS
TvK4XqzQNgcAeJdSz4NMolk87ufLJ4L84UZ02m4zIvyDZCH0lOa06qEl9ZLNgGUe
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vu83q5o0synLsIiFxdCuWHxO/O5QEakVmmLjzc2anqttT+VquJC+Ihr2OrRvkU63
mRp0rS0lOSieILHCZshcdNQyj+czIfk33kTjwTogfc8sxe/L6Sxv1cjQM1FDEM/v
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L6kTIYF/HSTHNPRw7DTL9yCmNsExa5Cv/Uw6kz+bw/MelL8Kdhp5AETHY9kp6yHc
VAOUNhMCxOh86Ohv4O5RiEMRIcXAMtyofXbCNVBe2FDT0tlosLCpl2AWbOiw0XEN
5D5wcreRiZmAtfLKvVy/
=wQ4w
-----END PGP SIGNATURE-----

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Regina Henschel Regina Henschel
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Re: Forschungsarbeit LibreOffice

In reply to this post by barbara.blum
Sehr geehrte Frau Blum,

Blum, Barbara schrieb:

> Sehr geehrte Frau Henschel,
>
> ich füge Ihnen als Beispiel den Screenshot eines externen Partners
> (Reisebuch-Verlag) bei. Dieser arbeitet mit MS Word 2003 und der Custom
> XML-Funktion, wodurch durch "Semantic Tagging", also semantische
> Auszeichnungen, bestimmte Inhalte mit der Dokumentstruktur ausgezeichnet
> und diese angezeigt wird. (Am rechten Rand wird die XML-Struktur in
> einem Dialogfeld eingeblendet.)
>
> Unsere Frage ist, ob es in LibreOffice eine solche Funktion (auch wenn
> diese anders aussieht) bereits gibt, oder Entwicklungen in diese
> Richtung geplant sind.
>
> Ich hoffe, dadurch wird klarer, was wir meinen.
> Vielen Dank für Ihre rasche Rückmeldung.

Ich hoffe, dass ich es richtig verstanden habe. Ich habe zumindest die
UI in Word 2010 gefunden. Sie befindet sich dort im Tab
"Entwicklungstools". Wenn ich allerdings versuche die Datei im neuen
docx-Format abzuspeichern, erhalte ich von Word die Meldung "Die Datei
enthält benutzerdefinierte XML-Elemente, die von Word nicht mehr
unterstützt werden. Beim Speichern der Datei werden diese
benutzerdefinierten XML-Elemente endgültig entfernt."

Es scheint etwas zu sein, was auch im "extended" OpenDocument Format
möglich ist und dort "Foreign Elements and Attributes" heißt. Um damit
eigene XML-Elemente nutzen zu können, müssten Sie allerdings den
Sourcecode von LibreOffice selbstständig erweitern und Ihr persönliches
Office herstellen. Ich gehe davon aus, dass das eher nicht gewünscht wird.

Soweit ich es überblicke, gibt es keine Bestrebungen, eine
Benutzeroberfläche dafür zu entwickeln, mit der der Benutzer eigene
xml-Elemente einfügen könnte.

Aus dem Screenshot geht leider nicht hervor, warum solche Auszeichnungen
vorgenommen werden sollen. Ich vermute, dass einzelne Begriffe so
gekennzeichnet werden sollen, dass sie durch ein Programm gefunden
werden können. Wenn solches gewünscht ist, sehe ich in LibreOffice
folgende Möglichkeiten:

(1) LibreOffice besitzt ein sehr gut handhabbares Konzept von Absatz-
und Zeichenvorlagen. Wenn eigene Vorlagen für die jeweiligen Bedeutungen
definiert sind, dann sind die mit diesen Vorlagen formatierten Elemente
über den Namen der Vorlage in der Datei identifizierbar. Solche Vorlagen
können in einer Dokumentenvorlage gesammelt werden, so dass alle
Dokumente, die auf dieser Dokumentenvorlage basieren, die selben
Vorlagen benutzen. Für den Autor gibt es allerdings keine direkt
eingeblendeten Start- und Endmarkierungen.

Solche Dokumente können auch mittels XSLT analysiert werden. Neben dem
üblichen Format, das eigentlich ein zip-Archiv ist (wie beim docx-Format
auch), kann LibreOffice auch Dokumente in Flat-ODF lesen und speichern,
bei dem nur eine Datei im direkt lesbaren XML-Format benutzt wird.

Selbstverständlich ist das Arbeiten mit solchen Formatvorlagen auch über
Makros möglich.

(2) In LibreOffice gibt es sogenannte "Feldbefehle". Mit diesen können
Inhalte aus einer Datenbank, Meta-Informationen aus dem Dokument selbst
aber auch direkt eingegebene Inhalte oder aus einer Liste ausgewählte
Teile in das Dokument eingefügt werden. Auch diese besitzen in der Datei
eigene XML-Elemente. Für solche Elemente lässt sich eine graue
Hinterlegung einschalten und sie besitzen einen Tooltip mit einem
Hinweis. Insbesondere das "Eingabefeld", in der Datei <text:text-input>
scheint mir geeignet zu sein.

(3) Auch "Lesezeichen" könnten geeignet sein. Solche sind im Navigator
(eine Art Gliederungsansicht) sichtbar und direkt auswählbar. Auch in
der Datei werden sie durch ein eigenes XML-Elemente dargestellt.

Ansonsten sollten Sie sich wirklich überlegen, ob Sie nicht auch an die
internationale Liste schreiben.

Mit freundlichen Grüßen
Regina Henschel

>
>
> Mit freundlichen Grüßen
> Barbara Blum
>
>
>
>
> Am 2017-03-24 12:13, schrieb Regina Henschel:
>> Sehr geehrte Frau Blum,
>>
>> ich verstehe Ihre Frage nicht. Können Sie bitte ein Beispiel geben,
>> was Sie erreichen möchten?
>>
>> Mit freundlichen Grüßen
>> Regina Henschel
>>
>> Blum, Barbara schrieb:
>>> Liebe Libre Community,
>>> sehr geehrte Frau Henschel,
>>>
>>> vielen Dank für ihre schnelle und ausführliche Antwort, die uns sehr
>>> weitergeholfen hat.
>>>
>>> Wir haben nur noch eine letzte Frage:
>>>
>>> Kann man in LibreOffice die Dokumentstruktur (DTD, XSD) verbinden und
>>> dann XML-Knoten im Text anzeigen lassen?
>>>
>>> Wir würden und wirklich sehr freuen, wenn Sie uns diese letzte Frage
>>> noch beantworten könnten und bedanken uns schon sehr herzlich für Ihre
>>> Mühen!
>>>
>>>
>>> Vielen Dank und herzliche Grüße im Namen des gesamten Projektteams,
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>>>
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